Relativitätstheorie der Almased Diät

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    • Relativitätstheorie der Almased Diät

      Ihr lieben Almas,

      Ich habe ja schon mal kürzlich darüber kurz geschrieben, und dachte ich bringe das mal als neues Thema ein ---

      Ich glaube wir alle kennen alle die Alma-Diät-Achterbahn:

      Morgens auf die Waage, 300 g mehr - die Welt ist auf einmal grau, keine Lust zum Sport, die Schultern hängen, die Füsse sind schwer, Alma - örghch ... geh mir fort, kann ich echt nicht mehr sehen!, Motivation geht flöten, die cravings für Süsses oder Lasagne oder was auch immer uns "glücklich" macht wird starker emfpunden ... im Winter ist eh alles schwerer, und nächste Woche bin ich auf Reisen, da klappt das sowieso nicht, ...Diät /Körpergewicht ist ja nun auch wirklich nicht das Wichtigste im Leben, ich muss auch mal geniessen, immer diese Sklaverei...

      Dagegen: morgens auf die Waage - Überraschung !! 700 g oder 1 kg weniger ... WOW....YIPPPIEEH ... die Welt ist zu klein, wir strahlen, lächeln, werden zurück angelächelt, wir fühlen uns leicht, und unbesiegbar, Alma - ja klar steh ich drauf, gib mir den nächsten Shake .. moment, warte, ich muss noch mal eben Radfahren / Spazierengehen / Joggen / Crosstrainer machen ... bevor ich das neueste Rezept aus dem Forum ausprobiere ... Zucchini Nudeln mit Tomatensauce - oh man wie lecker, wer braucht schon Nudeln oder sogar SCHOKOLADE ??? Noch schnell ins Forum, meine Erfolge posten, bevor ich den Frühlingsputz anfange oder den Garten neu gestalte... Diät ist einfach ganz einfach, man muss nur duchhalten... nichts ist so lecker wie schlank sein...

      Nächster Tag: 300 g mehr - ....

      Kommt Euch das irgendwie bekannt vor?? ;)


      Daher dachte ich wir beginnen mal mit der "Relativitätstheorie" der Diät. Was ich damit meine ist das wir Gedanken austauschen was sonst noch wichtig ist in unserem Leben, was uns dankbar macht und glücklich, AUSSER 200 g weniger auf der Waage... und wenn es dann mal wieder nicht so gut geht diese Sammlung angucken und sehen wie reich wir eigentlich sind und dass es so vieles gibt was uns strahlen lässt. Und leichtfüssig macht. Und Motivation gibt. So dass unser Glück und Antrieb nicht nur von der Waage abhängen.

      Was denkt ihr?
      LG Julia
      Schlimmstgewicht 113 kg (1,80 m) in 2013 ;(
      Neustart 92 kg - 15.01.2018
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      U86 - 01.03.2018
      U80 - 01.06.2018



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    • Also ich fange mal an.

      Ich bin dankbar einen so tollen Lebenspartner gefunden zu haben, der mich unterstützt und bei mir steht und mich offen kritisiert, mir mal in den Hintern tritt wenn nötig und mich zum Lachen bringt, und mich versorgt wenn es mal nicht so toll ist...
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    • Und ich bin dankbar dass ich in einem friedlichen, reichen Land geboren bin und aufwachsen durfte, und das meine Eltern für mich da waren, daß mir gute Erziehung und Ausbildung ermöglicht wurden -- und mir somit erlaubt ist, einen spannenden Beruf auszuüben, finanziell unabhängig zu sein, meinen Verstand zu benutzen (und das als Frau... :) )

      Weltweit keine Selbstverständlichkeit. Bin somit irgendwo in den top 3-5 % der Weltbevölkerung, dass macht schon bescheiden...
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    • Ich bin dankbar daß ich jeden Abend zu einem zu Hause, zu Sicherheit, einem Dach über dem Kopf, zu einem Bett, zu Privatsphäre, zu einem Bad mit fließend Wasser, und zu einem Abendessen meiner Wahl zurück kehren darf.
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    • Ja, ja, und nochmals ja, ja, JA!!!!!

      Ich bin dankbar, hier immer so tolle Unterstützung gefunden zu haben, auf sehr nette und tolle Menschen getroffen zu sein und etwas von meiner Lebensfreude abgeben zu dürfen!
    • Ich bin dankbar für 2 komplikationslose schwangerschaften und 2 gesunde kinder.

      Ich bin dankbar für einen mann, der mich liebt.

      Ich bin dankbar, dass ich meinen Schlaganfall vor 2 Jahren überlebt habe. Und das mit nur minimalen Konsequenzen.

      Ich bin dankbar täglich mit menschen und kindern arbeiten zu dürfen.

      Ich bin dankbar für ein haus, tolle nachbar und freunde.

      Ich bin dankbar für die sicherheit in meinem leben. In jeder Hinsicht.

      Danke Julia.

      Hab Tränen in den augen beim schreiben. Vor dankbarkeit....
    • Liebe Londonkatze,

      Ich jetzt aber auch !! Und Gänsehaut. Ist ja der Hammer, Schlaganfall obwohl Du noch so jung bist. Was musst Du Dir Sorgen gemacht haben, vor allem mit kleinen Kindern.

      Ich bin sehr sehr froh dass Du es so gut überstanden hast, und jetzt hier so viel mit uns teilst. Ich wünsche Dir dass Dein Körper und Du jetzt neue Freundschaft geschlossen habt, und ihr zwei gut miteinander umgeht ... leider ist das ja alles nicht immer in unserer Macht, aber Du bist ja auf dem richtigen Weg von dem was ich so von Dir gelesen habe <3

      Ich schicke Dir als Anhang eine feste Umarmung und weiterhin soviel Lebensmut und Freude und viele viele schöne Tage und Stunden mit Deinen schnuffigen Zwergen die Dir Frühstück machen, und mit Deinem Mann in Eurem schönen zu Hause.

      Alles andere kann folgen!
      GLG Julia
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    • Danke, liebe Julia für diesen Deinen Beitrag...zur "Relation" des Lebens...Er öffnet Kopf, Augen und das Herz....

      Manchmal zerreißt es mich hier fast, wenn ich lese, wie sehr die Waage und das damit verbundene Gewichtsmanagement (was kann/darf ich essen, wieviel Sport "muss" ich machen" uswusw) scheinbar das Seelenheil bestimmen kann....

      Auch ich kann unendlich dankbar sein für Menschen, die mich lieben, wie ich bin...für Gesundheit, die meiner Lieben und meine eigene...für ein gutes, so nicht selbstverständliches Leben.

      Liebe Grüsse an alle aus dem Norden
      18.04.2015 - Start: 86 Kg =O
      23.05.2015 - Etappenziel " U 80" : 79,2 Kg :thumbup:
      24.07.2015 - Hauptziel erreicht! 71,x kg! 8o
      Seit November 2015: 65 Kg :) :) :) ...und so soll es bleiben!
    • Ich bin dankbar für die vielen lieben Menschen, die mir geholfen haben aus der Abwärtsspirale von Depression, Rauchen, Überessen, Isolation etc. rauszukommen... meiner Familie, Freunden, meinem Mann (der mitten im Heilungsprozess in mein Leben kam und die Geduld und Liebe hatte, dass mit mir durchzustehen... nicht einfach...), Kollegen, Ärzten und Therapeuten ... und nicht zu guter Letzt Euch allen, liebe Almas, die mir durch dieses Forum wieder die Energie und Schwung für einen Neu-Weiter-Anfang gegeben haben, um auch noch die letzten 10-20 kg loszuwerden :)

      Wenn man alleine kämpft und sich ein-igelt ist es schwierig, aber wenn man die Hand ausstreckt bekommt man ganz viel tolle Hilfe. Und manchmal auch ohne zu Fragen. Wenn dass nicht toll ist ...
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    • So ein wunderbarer Thread.... da muss ich mich einreihen!

      Ich bin dankbar für meinen Freund der mir bei allem was ich tue und plane den Rücken freihält und mich auffängt, wenn es schief läuft.

      Ich bin dankbar für meine 3 Mädels, die immer da sind, egal wann und das trotz der Entfernung jetzt. Ich hätte nie gedacht, dass wir dadurch noch enger zusammenschweißen als vorher schon.

      Ich bin dankbar für meine Mutter, die nie viel hatte und mir trotzdem immer alles ermöglicht hat und mir immer Platz gegeben hat zu Träumen.

      Ich bin dankbar dafür, dass ich vor vielen Jahren die Pferde für mich entdecken durfte und ihnen Verfallen bin. Es sind für mich die tollsten Geschöpfe dieser Erde und sie erfüllen mich komplett mit Glück.

      Puh. Was für eine tolle Sache sich das mal bewusst zu machen.

      Danke Julia!
      Der nächste Sommer kommt bestimmt!

    • ... noch ein paar Gedankenanstösse... Wir waren 2012 in Irland unterwegs, um die Heimat meines Mannes zu erkunden :) und da waren wir unter anderem im "Famine Museum" -- eine (private) Ausstellung / Sammlung über die furchtbare Hungersnot in Irland Mitte des 19. Jahrhunderts. In diesem Museum war auch ein Gang mit vielen Schildern zu "Irland heute" oder "Die Welt heute" - mit Statistiken die auch zum Nachdenken anregen. Nicht sicher wie aktuell die sind, aber eine gute Erinnerung. Hier ein paar Fotos..
      Bilder
      • Ireland 2012 - 1884.jpg

        74,07 kB, 500×332, 363 mal angesehen
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    • Liebe Julia,

      du hast so recht!
      Es gibt so viel, wofür wir dankbar sein können, das kann man fast gar nicht alles aufzählen! Ich kann mich euch allen nur anschließen!

      Dennoch bin ich persönlich auch für etwas ganz anderes dankbar, nämlich dafür, dass es zum Zeitpunkt meiner Geburt einen klugen Orthopäden/Chirurgen gab, der eine Operation gegen sogenannte Klumpfüße kreiert hat. Meine Füße waren von Geburt an nach innen gedreht. Und ich bin dankbar, dass mein Vater seinerzeit berufsbedingt einen Orthopäden kannte, der wiederum diesen Chirurgen kannte. Muss mal ein wenig ausholen....bin in Wolfsburg geboren. Meine Ma muss eine sehr schwierige Entbindung gehabt haben, denn ich war eine Steißlage und bin auf "natürlichem" Weg zur Welt gekommen. Ohne PDA! Dann wurden die Klumpfüße festgestellt. Also ab zum Orthopäden nach Braunschweig und der schickte meine Eltern mit mir dann zu diesem Chirurgen nach Köln. Das war alles 1966 und meine Ma war noch sehr jung, sie bekam mich mit 16 Jahren! Das war damals schon ein kleiner Skandal, aber auch meine Großeltern sind damit sehr modern umgegangen!
      In Köln wurde ich dann im Alter von 2 Monaten an den Füßen bzw. an den Achillessehnen operiert. Allerdings wurde dann auch festgestellt, dass meine beiden Hüften weder richtig ausgebildet noch richtig in den Pfannen waren. Also wurden diese eingerenkt und ich habe ein Jahr lang in einem Gipsverband verbracht. Man bedenke, damals war es nicht üblich, dass Eltern bei ihren Kindern im Krankenhaus bleiben können. Außerdem war es ein katholisches, von Nonnen geführtes Krankenhaus. Damit meine Ma überhaupt in meiner Nähe sein konnte, hat sie dann dort unter dem strengen Regiment der Nonnen im Krankenhaus gearbeitet, um mich wenigstens ab und zu am Tag mal kurz besuchen zu können. Das muss alles sehr hart für meine Ma gewesen sein. Sie sagt aber immer, ich sei ein total liebes und geduldiges Baby gewesen. Allerdings soll ich später alles nachgeholt haben und ich hatte wirklich eine schöne Kindheit mit keinerlei beweglicher Einschränkung. Alles gut.
      Im Alter von dreizehn Jahren - zu diesem Zeitpunkt wurde ich aus den verschiedensten Gründen von vielen Mitschülern oft gehänselt und habe sehr darunter gelitten (ich hatte halt X-Beine, bin stark über meine großen Onkel gelaufen, außerdem hatte ich mir einen Schneidezahn abgebrochen und mein Geburtsname ist Luft - ihr könnt euch vielleicht vorstellen, dass ich da echt ein Opfer war) - wurde ich von meinen damaligen Operateur zu einer weiteren Nachkontrolle nach Köln eingeladen. Als ich dann damals im Wartezimmer saß, traf ich auf andere Kinder, die ein ähnliches Schicksal wie ich hatten, aber bei denen die OP nicht anzuwenden war und diese Kinder konnten zum Teil gar nicht oder nur mit Schienen, die am gesamten Bein angebracht waren, laufen. Vielleicht könnt ihr euch vorstellen, wie dankbar und glücklich ich ab diesem Moment war und seitdem konnte mich niemand mehr diesbezüglich ärgern. Ich war und bin einfach nur so unglaublich dankbar, dass ich auf meinen eigenen Füßen laufen kann und mir ist es völlig schnurz, wie das aussieht! Ja, ich laufe stark über meine großen Zehen und seit meinen OPs vor 22 Jahren (dreifache Becken-Hüft-Umstellung beidseitig), als ich die Vorbereitungen für die künstlichen Hüften bekam (danach habe ich mit meinen damals einjährigem Sohn gleichzeitig wieder Laufen gelernt - er war eindeutig schneller als ich! ;) ) behielt ich den ersten Nervenschaden im rechten Bein und auch aufgrund der Umstellung meines Körpers blieb ein sogenanntes Trendelburgisches Wackeln, also latschte ich so wie eine Ente, hihi!
      Vor acht Jahren, als ich mich nach vielen Jahren mit unglaublichen Schmerzen bedingt durch einsetzenden Verschleiß, Arthrose und so einigem mehr in meinen Hüften und damals alles ohne jegliche Schmerzmittel (ich wollte mich einfach nicht betäuben, ich wollte mein Leben leben und an dem Leben meines Sohnes und meiner inzwischen auch geborenen Tochter teilhaben) dann endlich, endlich für die künstlichen Hüften entschied (ich hatte zuvor immer zu hören bekommen, dafür sei ich noch zu jung, ich sollte weiter aushalten) - auch da bin ich dankbar, dass ich dann endlich auf einen Orthopäden traf, der mich vom Gegenteil überzeugte und mich mal auf meine zu gewinnende Lebensqualität hinwies, die ich dadurch erreichen könnte und auch habe! Es verlief auch zunächst alles gut, nach der ersten OP konnte links das Wackeln sogar aufgehoben werden. Juchu. Allerdings lief es auf der rechten Seite ein paar Monate später nicht ganz so gut. Das Wackeln auf der Seite blieb und außerdem kam noch ein inoperabler Nervenschaden und dann doch jahrelange Medikamenteneinnahme dazu (Nervenschmerzen sind nicht so auszuhalten wie Arthrose!). Mittlerweile hatten auch mein damaliger Mann und ich uns auseinander gelebt (hatte aber wirklich nichts damit zu tun, da hat er mich immer wirklich sehr gestützt und an meiner Seite gestanden und auch da bin ich ihm immer noch sehr dankbar!) und so kam bedingt durch die Medikamente und meine unglückliche Ehe sehr viel Kummerspeck dazu. Das klingt jetzt vielleicht etwas nach Jammern, aber auch in dieser Zeit habe ich mein Lächeln nie ganz verloren!
      Mein Mann und ich trennten uns dann im September 2013 und das war auch gut so und längst überfällig. Ich bin ihm dankbar für viele schöne Jahre und vor allem für die zwei wichtigsten Menschen in meinem Leben! ;) :)
      Im Januar 2015 bekam ich dann aus heiterem Himmel einen Achillessehnenabriss und es erfolgte eine weitere OP. Aber letztlich bin ich auch dafür dankbar. Ich war so müde. So müde. Meine Arbeit machte mir zu diesem Zeitpunkt keinen Spaß mehr und ich hatte vorher so viel zu erledigen gehabt für die Scheidung, die im Mai 2015 erfolgte (kein Rosenkrieg, aber so viel Papierkram und viel wichtiger, meine Kinder, die natürlich zum Glück nicht mehr so klein waren, aber natürlich die erste Zeit schon unter der Trennung ihrer Eltern litten! Außerdem veränderte sich ihr Vater, der während unserer Ehe ein wirklich großartiger Vater war, sehr. Er kümmerte sich nur noch um seine neue Freundin und deren Tochter, die fünf Jahre älter als unser Sohn ist! Er ist mittlerweile ein Mensch geworden, den wir nicht mehr kennen! Scheint sehr unter dem Einfluss seiner Freundin zu stehen, aber das ist nicht mehr unsere Baustelle! ;) Irgendwann wird er ernten, was er jetzt sät! ;) ). Ich schweife ab...ich bin dankbar für die Achillessehnenruptur, da es, glaube ich, ein Zeichen meiner Seele und meines Körpers war, nun endlich mal wieder an mich zu denken. Ein paar Tage nach der glücklichen Scheidung machte es in meinem Kopf klick und ich fing mit Alma an. Das Ergebnis kennt ihr! ;) Das ist aber nicht das ganze Ergebnis, viel wichtiger ist es, dass ich wieder ich geworden bin!

      Ich bin dankbar für all die Menschen, die mir mein heutiges Leben und meine heutige Einstellung zum Leben ermöglicht haben! Für jeden einzelnen Menschen, der mir in meinem Lebenn begegnet ist und noch begegnen wird! Ob dieser Mensch es gut mit mir meinte oder auch nicht ganz so gut. Ob dieser Mensch noch ein Teil meines Lebens ist oder inzwischen nicht mehr an meinen Leben teil hat. Es ist, wie es ist und so soll es sein. Es ist mein Leben und ich bin dankbar und glücklich. Jeden neuen Tag wieder und immer wieder!

      Claudia

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    • Hm, eigentlich wollte ich gar keinen Krankenbericht über mich schreiben, aber irgendwie schwirrt mir das seit Tagen im Kopf herum, weil ich in meinem Job gerade einen 16jährigen Jugendlichen habe, der mir immer sagt, dass es ihm so leid tut, dass ich "kranke" Hüften habe. Und ich ihm immer antworte, dass es das nicht muss, weil es mir wirklich gut geht! Ich denke, ich werde ihm diesen Eintrag mal zeigen, denn ich habe es ihm nicht so ausführlich erklärt wie euch gerade. Vielleicht kann er etwas daraus mitnehmen! Was meint Ihr?
    • Liebe Claudia,

      Ich bin noch ganz baff und muss das erstmal Verdauen. Du hast ja einen unglaublichen Weg hinter Dir, sozusagen von Tag eins oder Null... und wie Du das meisterst, alle Aufgaben annimmst und zum Besten wendest - Respekt !! Ich bin mir nicht sicher ob ich dass so gekonnt hätte. Nicht in der Opferrolle zu bleiben sondern Abstand nehmen, beobachten, verstehen, akzeptieren, lernen, umsetzen... Wirklich Wahnsinn. Jetzt verstehe ich besser warum die Sonne immer zwischen den Zeilen strahlst wenn Du schreibst !!! :love:

      Ich habe ja in meiner Vorstellungsrunde auch ein bisschen von mir erzählt... bei langem nicht so heftig und vielleicht auch eher hausgemachte Probleme - aber jeder geht halt seinen Weg. Was wir gemeinsam haben ist die Erfahrung, dass wir manchmal durch einen langen Keller müssen damit es wieder aufwärts gehen kann. Ich habe ja auch während und nach meiner Depression so stark zugenommen. Das ist irgendwie wie ein-igeln oder Verpuppen, und dann kann der Schmetterling rauskommen ^^

      Es ist so schön das wir uns hier "getroffen" haben und wir alle diese Geschichten teilen. Jeder ist in einem anderen Stadium, aber auf dem Weg, und das ist doch wirklich die Hauptsache.

      Das Leben ist schon eine lange Reise, gell?

      Nach so viel "Arbeit" bin ich mir sicher, dass das Universum Dir auch bald ein Geschenk-Päckchen vor die Tür legt. Bei mir ist ja auch auf einmal (nach vielen negativen Erfahrungen) der Traummann aufgetaucht. Als Tourist auf einem Seedampfer in Genf. Und nie wieder aus meinem Leben verschwunden. So schnell kann es gehen :)

      Ich drück Dich fest aus der Ferne.
      xxx Julia
      Schlimmstgewicht 113 kg (1,80 m) in 2013 ;(
      Neustart 92 kg - 15.01.2018
      Ziele:
      U86 - 01.03.2018
      U80 - 01.06.2018



      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von copenhagen ()

    • Hallo Claudia,

      schön, dass Du ein so positiver Mensch bist :) :) :)

      Zu "wunderbaren Vätern" bleibt zu sagen, dass diese nach einer Trennung/Scheidung das "Vatersein" wohl aufgeben....das ist meine Erfahrung!!! Mit dem Vater meiner Töchter ist es jedenfalls so.
      FAZIT: Mutter bleibt Mutter, Vater gibt die Vaterschaft wohl auf......

      LG Mäusken
      Start am 08.11.2014 mit 103,7 kg :(

      Zwischenziel am 26.11.2015 erreicht!!! 89,4 kg = 14,3 kg!!!! :thumbsup:

      Von Konfektionsgröße 48/50 auf 44 !!!!!!!! :D

      Ziele : < 88 kg bis Jahresende; dauerhaft < 90 kg :thumbsup:



      I did it my way!!!
      Nichts schmeckt so gut, wie sich schlank sein anfühlt!!!!!
      ;)