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Rundungen und Fitness-Influencer

02.02.2021

Rundungen und Fitness-Influencer
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Sicherlich ist man bereits einmal in seinem Leben vor dem Spiegel gestanden und dachte sich: "Vielleicht sollte ich doch etwas für meinen Körper tun…" Etwas weniger Bauchspeck, etwas mehr Muskeln hier und da oder eine komplette Ernährungsumstellung. Doch wie soll man das alleine anstellen? Vor allem, wenn man sich zum Beispiel die letzten Jahre mit dem Thema gar nicht auseinandergesetzt hat und daher kaum Kenntnisse in dem Bereich Fitness vorweisen kann. Oder vielleicht möchte man einfach nicht extra in ein Fitnessstudio gehen und dem Personal-Trainer Auge in Auge sehen müssen, während andere Menschen im selben Raum es auch ohne Profi schaffen. Aber schaffen die es wirklich alleine?

Zum Sport dank Fitness-Influencer

Gerade in der jetzigen Situation ist es schwierig, in ein Fitnessstudio hineinzuspazieren und sich auszupowern. Jedoch braucht man sich seinen neuen Jahresvorsatz oder je nach dem auch seine Routine nicht durch diese Tatsache zerschlagen lassen. Es gibt viele Möglichkeiten, wie man sich zu Hause sportlich betätigen kann. Aber viele Menschen brauchen einen Anreiz, um Disziplin zu behalten oder es nicht sogar zu übertreiben, egal, ob sportlich oder ernährungsbedingt. Fitness-Influencer/innen sind die beste Inspiration, die man auf einfachstem, schnellsten und kostenlosesten Weg in sein Wohnzimmer nach Hause holen kann. Mit Tipps und Anregungen nicht nur im Bereich Sport, sondern auch Ernährung, stellen sie ihre Workouts und Gewohnheiten vor. Sei es ein Konditionstraining, ihr persönliches Auspower-Programm, Challenges wie #dontskiplegday (zu Deutsch "Überspringe nicht den Tag fürs Beintraining") oder eine Zusammenfassung ihres täglichen Mahls; ein Fitspo bietet ein sehr breites Spektrum, wenn es um die Umstellung zu einem gesunden Alltag geht.

Und das Beste ist: Da jeder Mensch anders ist, sind die Gewohnheiten jedes Einzelnen individuell gestaltet. Daher ist es mehr als nur zu empfehlen, nicht nur einer einzigen Person zu folgen. Sich über die Routinen verschiedenster Sportbegeisterter zu informieren oder auch einmal das Workout vom anderen Geschlecht zu betrachten, bringt vielschichtige Ansichten und Äußerungen ein. Dadurch wird es einem leichter, sich selbst ein eigenes Bild zu gewissen Themen wie Ernährung oder "die richtigen Übungen für deinen Körper" zu machen und sich eine solide Meinung dazu zu bilden.

Auf den alltäglichen sozialen Netzwerken wie YouTube, Instagram, Facebook und Co. stellen diese meist ausgebildeten Motivationscoachs, Ernährungsberater/innen oder Fitnesstrainer/innen auch oft genug Equipment vor, um einem den Sport "leichter" zu machen. Ob umweltfreundlich hergestellte Getränkeflaschen, komplette Hantel-Sets oder ihre eigene Lieblingsyogamatte; Rabatt- oder Verschenk-Aktionen verstecken sich oft genug hinter den vielen Workouts. Allerdings ist diese Vorgehensweise von Menschen wie Pamela Reif, Sophia Thiel, Daniel Fox und Inscopenico meist das, was einen noch mehr anheizt, sich dem Sport hinzugeben.

Youtube: Pamela_Rf – mit Instagram Geld verdienen als Fitness-Model? | DASDING

Der neueste Trend

Dank Fitspos mit Online-Workshops kommt man zum "perfekten Körper". Doch was genau ist nun diese Perfektion die alle anstreben? Das Schönheitsideal des Menschen ändert sich von Jahr zu Jahr. Was im 17. Jahrhundert bei kurvigen, leichenblassen Frauen noch als schön galt, wird heute verpönt. Ganz im Gegensatz zu den flachen Brettern, die noch vor 100 Jahren den Charleston auf der Tanzfläche tanzten. Schmale Schultern und stark geschminkt ging es sogar noch früher bis 1000 v. Chr. zu. Man merkt also, dass die Definition von "schön" sich im Laufe der Zeit schon immer verändert hat und sich auch weiterhin verändern wird.

Zwar könnte man meinen, dass sich die Menschheit heutzutage einig ist, wie sich der menschliche Körper zu kleiden und auszusehen hat. Allerdings sind nach wie vor die Meinungen mehr als unterschiedlich. Während sich in Europa und Nordamerika die Männer darum streiten, ob Arm-, Bein- oder Bauchmuskeln wichtiger sind, zanken sich die Frauen über die Wichtigkeit von Bauchmuskeln, einem runden Po und einem breiten, muskulären Rücken. Wiederum ist es in afrikanischen Ländern ein Zeichen von Wohlstand, wenn man etwas mehr auf den Hüften vorweisen kann.

Der aktuellste Trend aller Fitness-Influencer gilt hauptsächlich für die Damen. Rundungen sind hier angesagt. So sieht man mittlerweile Frauen nur noch mit breiten Hüften, knackigen Hinterteil und am besten mit großen Brüsten. Tipps und Tricks drehen sich momentan nur um den geeigneten Po ohne Cellulite. In ihren bauchfreien Outfits trainieren die Fitness-Influencerinnen zwar noch für Bauchmuskeln, aber die unzähligen Squads dürfen hierbei nicht fehlen.

Die passende Ernährung

"Sport, Sport, Sport!" ist nicht das Einzige, was zum "perfekten Body" führt. Denn wie so oft wird in vielen Fitnessartikeln berichtet, dass gesunde und nährhafte Ernährung nicht nur eine wichtige Rolle spielt, sondern sogar lebensnotwendig ist. Die meisten Leute meinen, sobald sie sich dazu entschlossen haben abzunehmen, dass sie einfach nichts mehr essen oder exzessiv Sport treiben müssen. Doch das kann in vielen Hinsichten schief gehen. Sobald man gänzlich auf sein Essen verzichtet, entnimmt man dem Körper den "Kraftstoff" weiterzumachen. Der menschliche Körper braucht gewisse Nährstoffe um zu funktionieren. Es ist sogar erforderlich eine bestimmte Anzahl an Kalorien täglich aufzunehmen. Allerdings ist hier nicht die Rede von einer Pizza pro Tag uns sonst gönnt man sich nichts Weiteres. Gesund essen versteht sich mit abwechslungsreichen, regelmäßigen und vor allem nahrhaften Mahlzeiten. Jeder Fitness-Influencer plädiert auf eine ausgewogene Ernährung mit den richtigen Zutaten, dennoch haben alle unterschiedliche Methoden. Der Eine trinkt hauptsächlich selbstgemachte Smoothies mit Proteinpulver, der Andere isst einen Salat nach dem Anderen und wieder ein Anderer schwört auf seine täglichen Fleischrationen.

Natürlich kann man sich auf Neues einlassen, allerdings ist das oftmals nicht so einfach wie es scheint. Der Clou an dieser Geschichte ist auch, seine Mahlzeiten und Gewohnheiten nach und nach zu verändern. Denn durch eine plötzliche Umstellung kann sehr schnell der Jo-Jo-Effekt auftreten und die anstrengend abgemagerten Kilos sind nur durch eine Mahlzeit wieder am Bauch zu sehen. Ein anderes Extrem zum Beispiel ist der Hang zur Magersucht. Das klingt etwas übertrieben, ist aber ein großes Problem, was man oft genug unterschätzt. Manche Menschen, die es durch eine Diät zum Traumgewicht geschafft haben, meinen, dass es noch nicht genug sei. Zwar steht nun die richtige Zahl auf der Waage, aber sobald man in den Spiegel blickt, findet man immer noch ein Speckröllchen hier und da, was einen selbst unattraktiv erscheinen lässt. So nimmt man sich vor, weiter zu hungern, bis das letzte Gramm Fett von den Knochen verschwindet. Man fängt an, noch mehr Mahlzeiten vom Tagesplan zu streichen. Langsam bietet man das eigene Essen den Freunden und Kollegen an, damit man es nicht mehr selber essen muss. Schließlich hat ja sogar etwas gesundes wie eine Avocado schon 243 Kalorien und das will man sich nicht mehr leisten.

Bis zu dem Augenblick, an dem man sogar die Hilfe vom Zeigefinger sucht und die nächste Toilette aufsucht. Diäten, welche unüberlegt auf pures Hungern basieren, können nicht nur zum gewünschten Traumgewicht führen, sondern enden meist in Unzufriedenheit, welche schnell zur Magersucht und/oder Bulimie wird. Unterernährung kann auch weitaus mehr Erkrankungen hervorrufen als nur Appetitlosigkeit. Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Muskelabbau und ein erhöhtes Risiko auf Stürze und Brüche sind meist die Folge, um nur einige der Risiken zu nennen.

Daher sind Hungerdiäten und extreme Umstellungen die schlechtesten Ideen Gewicht zu verlieren. Tatsächlich ist es wichtig oder zumindest ratsam, seinem Körper hin und wieder etwas zu gönnen. Natürlich bedeutet der Vorsatz abzunehmen auch gleichzeitig der Verzicht auf so manch leckere Speise. Jedoch heißt es nicht, dass man dem Essen für immer Lebewohl sagen muss. Fitness-Influencer können zwar nicht individuell auf jeden einzelnen Follower eingehen, dennoch können sie Jedem, der ihnen folgt, einen Anreiz dafür geben, seine Ernährung umzustellen oder einfach nur Neues auszuprobieren.

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